Konzert mit Katzenköter, Tricky Woo, Laermprozess, bass+arts – in memoriam Thomas ‘Schmuddel’ Schulz
Sa. 28.03.2020 20 Uhr

Graffiti Thomas Schulz - Foto:Azzoncao
Graffiti Thomas Schulz - Foto:Azzoncao

Katzenköter

Bandfoto: Katzenköter
Bandfoto: Katzenköter

Ich will nicht was du willst, du willst nicht was ich will. Kein Mainstream, sondern Punk mit Pils und Prinzipien, oder jedenfalls die, keine zu haben. „Wir schielen nicht auf den Durchbruch. Wir haben höchstens Durchfall – oder andere Zipperlein“, sagt Gitarrist und Vordergrundsänger Dash Alltemperatur.
„Deswegen sind Katzenköter auch der Tod, beziehungsweise stehen kurz davor“, bemerkt der in die Jahre gekommenen Schlagzeuger der Truppe, namens Paukenklaus. „Gerade und alleine schon das Katzenköter-Logo symbolisiert unsere Verbindung zum Knochen und zur Leiche“ führt er weiter aus. „Aber den Hass gibt es eben nur am Strand, wir werfen nur mit Sand“.
Katzenköter huldigen Gütersloh, der toten Stadt. „Dieser Ort brennt nicht, aber der Zug fährt durch“, erklärt Bassistin Bassbirg die Inspiration zu diesem Song. Für den Untergrund steht die U-Bahn, auf dem Bahnsteig ist sie nicht. Katzenköter liebt Käse und Bakterien. Daher heißen auch alle Alben von nun an „Dr. Antje und Frau Oetker“ oder „Hackfleisch“, wie zuletzt. Hauptsache: Irgendetwas mit Lebensmitteln.
Katzenköter, nicht einzuordnen, dunkel und bunt. „I only wanna be with you“ würden zehntausende Teenager singen, wenn sie Katzenköter kennen würden.

Tricky Woo

Bandfoto: Tricky Woo
Bandfoto: Tricky Woo

Laermprozess

Bandfoto: Laermprozess
Bandfoto: Laermprozess

Die Band aus dem Dortmund-Schwerter-Raum lärmt in dieser Zusammensetzung seit März 2019. Damit steht die Kombo in einer langen Tradition von Punk/Punkrock-Bands in Schwerte. Einige Bandmitglieder spielten bereits in den 90er zusammen. Und über viele Umwege fand man sich irgendwann wieder zusammen. Der Stil ist anders, immer noch Punkrock, deutsch getextet. Diese Texte drehen sich um Politik, Gesellschaft und anderen Scheiß. Kritisch, ist klar. Manchmal mit persönlicher Note, denn man ist ja älter (als damals). LAERMPROZESS schwingt in der musikalischen Anklage mit Liedern wie „Verbrennt Eure Flaggen“, „AmokKoma“ oder „Der Informant“ den Prozesshammer. Reminiszenzen an Kult-Bands wie Gang Green („Let´s drink some beer“) oder Abwärts lockern das Set auf.
Wolle (Takt), Michel (Geschrei), Delle (Harfenlärm) und Marc (Bässer) sind LAERMPROZESS!
Weitere Infos mit Bildern und eine Lärmprobe sind unter www.myownmusic.de/LAERMPROZESS zu finden (die Demo sind noch von den Vorgängern an Gesang und Gitarre eingespielt worden (Jan und Magnus).

bass+arts

Bandfoto: bass+arts
Bandfoto: bass+arts

Die bass+arts sind eine eigenwillig genreübergreifende Combo, bestehend aus zwei oft gegeneinander laufenden Bässen, motorisiert durch Livedrumming. Selbst eingespielte und programmierte Samples ergänzen und vervollständigen einen ungewöhnlichen Sound, der irgendwo zwischen Punk, Gothic und Industrial beheimatet ist. Die bass+arts sind ein Hybrid aus Verzerrung, Spielkunst und Gesellschaftskritik. Im düsteren Mantel stellen sie die Fragen nach dem Sinn in der heutigen Zeit, nach Veränderungen und auch nach dem Älterwerden, obwohl Altersunterschiede selbst in der Band kein Thema sind.

Eintritt: 5,00 €

Veranstalter: Langer August

Ort: Halle im Hof

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